Ein Fotowalk mit Freunden
Was ich aus meinem ersten kleinen Fotowalk gelernt habe
Schon lange brannte es mir in den Fingern endlich an einem Fotowalk teilnehmen zu können! Vor Allem aber, selbst der Organisator zu sein. Also trommelte ich alle aus meinem Freundeskreis zusammen, von denen ich wusste, dass sie gerne fotografieren, gründete eine Whatsapp-Gruppe und schlug einen ersten Termin vor. Sicherlich kann so ein Fotowalk auch anders aussehen, nämlich so, dass sich eine große Gruppe (Hobby-)Fotografen über facebook oder andere Plattformen organisiert, sich kennen lernt und beim gemeinsamen Fotografieren voneinander lernt und Kontakte knüpft. Das hat viele Vorteile, alle profitieren und es entstehen gute Fotos. Warum allerdings schon ein kleiner Fotowalk mit Freunden eine Bereicherung für mich war, möchte ich hier kurz schildern.
Dabei möchte ich gleich mit dem wichtigsten Punkt beginnen: Ein Fotowalk mit Freunden ist ein Spaziergang MIT FREUNDEN! Was gibt es schöneres, als zusammen Zeit zu verbringen, sich zu unterhalten und das Wetter zu genießen und das mit einem gemeinsamen Hobby oder einer gemeinsamen Interesse verbinden zu können. Gerade weil wir unter der Zeit viel zu tun haben und kaum eine Möglichkeit für so etwas besteht, ist es umso schöner, wenn es klappt.
Außerdem ist es die perfekte Gelegenheit, um voneinander zu lernen. Das klappt in einer kleinen Gruppe richtig gut und beim Erklären und Diskutieren profitieren alle voneinander. Beispielsweise habe ich versucht zu erklären, warum der Auto-Modus manchmal versagt und an einem Tag mit starkem Sonnenlicht und viel Licht und Schatten im Motiv keine gute Wahl ist, die Belichtungskorrektur aber eine gute Möglichkeit für Anfänger ist, sich Abhilfe zu schaffen. Haha, das hat mäßig gut funktioniert, würde ich sagen. Und ich habe selbst gemerkt, dass ich meine Gedanken besser formulieren will. Dazu muss ich sie aber erst ein wenig sortieren! Es ist schon manchmal verrückt, wie schwer es ist das auszuformulieren, was man schon lange ganz selbstverständlich verwenden kann. Meistens liegt das aber daran, dass nicht alle theoretischen Hintergründe im Kopf geblieben sind und der eine oder andere Gedanke, der für einen selbst gar nicht mehr wichtig ist, den Anderen bei hilft, das Thema zu verstehen. Ich habe jedenfalls gemerkt, dass ich mich mit diesem Thema noch einmal auseinander setzen möchte, damit in Zukunft alle verstehen, was ich eigentlich meine. Deshalb habe ich mir die alten Videos noch einmal angesehen und dabei erst wieder gemerkt, wie viel zum Verständnis beitragen kann. So habe ich profitiert, indem ich mich mit einer bekannten Technik noch einmal auseinandergesetzt habe und das nächste Mal, wenn eine Frage aufkommt, ich den Anderen helfen und mit zu guten Ergebnissen beitragen kann. Umgekehrt merke ich bereits jetzt, dass ich durch die Wiederholung anders fotografiere.
Außerdem ist es die perfekte Gelegenheit, um voneinander zu lernen. Das klappt in einer kleinen Gruppe richtig gut und beim Erklären und Diskutieren profitieren alle voneinander. Beispielsweise habe ich versucht zu erklären, warum der Auto-Modus manchmal versagt und an einem Tag mit starkem Sonnenlicht und viel Licht und Schatten im Motiv keine gute Wahl ist, die Belichtungskorrektur aber eine gute Möglichkeit für Anfänger ist, sich Abhilfe zu schaffen. Haha, das hat mäßig gut funktioniert, würde ich sagen. Und ich habe selbst gemerkt, dass ich meine Gedanken besser formulieren will. Dazu muss ich sie aber erst ein wenig sortieren! Es ist schon manchmal verrückt, wie schwer es ist das auszuformulieren, was man schon lange ganz selbstverständlich verwenden kann. Meistens liegt das aber daran, dass nicht alle theoretischen Hintergründe im Kopf geblieben sind und der eine oder andere Gedanke, der für einen selbst gar nicht mehr wichtig ist, den Anderen bei hilft, das Thema zu verstehen. Ich habe jedenfalls gemerkt, dass ich mich mit diesem Thema noch einmal auseinander setzen möchte, damit in Zukunft alle verstehen, was ich eigentlich meine. Deshalb habe ich mir die alten Videos noch einmal angesehen und dabei erst wieder gemerkt, wie viel zum Verständnis beitragen kann. So habe ich profitiert, indem ich mich mit einer bekannten Technik noch einmal auseinandergesetzt habe und das nächste Mal, wenn eine Frage aufkommt, ich den Anderen helfen und mit zu guten Ergebnissen beitragen kann. Umgekehrt merke ich bereits jetzt, dass ich durch die Wiederholung anders fotografiere.
Gleichzeitig ist es nicht zu unterschätzen, wie sehr ein Fotowalk Gewohnheiten bricht, da man auf die Route vielleicht nicht vorbereitet ist und so seine Bildideen noch nicht geplant hat oder schon allein deshalb, weil der Fotowalk zu einer anderen Uhrzeit stattfindet, zu der die Lichtverhältnisse ganz anders sind als gewohnt. Dementsprechend muss man flexibel agieren können und seine Motive möglicherweise bewusster und aktiv suchen. In unserem Fall starteten wir um die Mittagszeit, auch wenn diese ja unter Fotografen bei wolkenlosem Himmel eher in Verruf ist. Aber was soll´s, dann kommt es auf den Fotografen an, die Situation zu erkennen und durch richtiges, spontanes Handeln gute Ergebnisse zu liefern. Fotografieren unter ungünstigen Bedingungen mag anstrengend sein und vielleicht nicht zum Lebenswerk beitragen, aber am Ende ist es immer eine wertvolle Erfahrung.
Für City Lives ziehe ich beispielsweise meistens zum Sonnenuntergang oder der Blauen Stunde los und fotografiere oft in die Sonne. Das ist trotz Planung vielleicht schon fast eine Gewohnheit geworden, die mir allerdings erst beim Fotowalk richtig bewusst geworden ist, als die alt bewährte Technik nicht mehr funktioniert hat. Denn zu Beginn haben meine Ideen einfach keinen Sinn gemacht. In diesem Moment zu sehen, wie die Anderen die Situation interpretieren hat mir verdeutlicht, dass ich Licht wieder bewusster sehen muss und manche Gewohnheiten wieder los werden sollte. Das war wahnsinnig wichtig! Nicht nur deshalb, weil ich in dem Moment kreativer werden musste, sondern auch, weil ich etwas gelernt habe, von dem mein Projekt und meine Kreativität profitieren können. Ich werde in Zukunft wieder öfter zu Zeiten fotografieren, die ich bisher als ungeeignet gesehen und vernachlässigt habe, einfach um eigene Fehler zu bemerken und Erfahrungen zu sammeln.
Für City Lives ziehe ich beispielsweise meistens zum Sonnenuntergang oder der Blauen Stunde los und fotografiere oft in die Sonne. Das ist trotz Planung vielleicht schon fast eine Gewohnheit geworden, die mir allerdings erst beim Fotowalk richtig bewusst geworden ist, als die alt bewährte Technik nicht mehr funktioniert hat. Denn zu Beginn haben meine Ideen einfach keinen Sinn gemacht. In diesem Moment zu sehen, wie die Anderen die Situation interpretieren hat mir verdeutlicht, dass ich Licht wieder bewusster sehen muss und manche Gewohnheiten wieder los werden sollte. Das war wahnsinnig wichtig! Nicht nur deshalb, weil ich in dem Moment kreativer werden musste, sondern auch, weil ich etwas gelernt habe, von dem mein Projekt und meine Kreativität profitieren können. Ich werde in Zukunft wieder öfter zu Zeiten fotografieren, die ich bisher als ungeeignet gesehen und vernachlässigt habe, einfach um eigene Fehler zu bemerken und Erfahrungen zu sammeln.
Abgesehen davon, dass die Zeit mit Freunden immer schön ist und ein Fotowalk zu besseren Ergebnissen beitragen kann, ist er in einer kleinen Runde auch perfekt geeignet, um in Ruhe die Stadt zu erkunden und sich gegenseitig die Zeit zu geben, nach Motiven zu suchen oder Wissen über die Umgebung auszutauschen. So lernt man die Gegend besser kennen und übersieht weniger Details.
Und zuletzt: Kein Konkurrenzdenken!!! Wie anstrengend sind Menschen, die in allem immer Konkurrenz sehen! Nicht, dass ein gewisser Ehrgeiz nicht wichtig wäre, aber kommt doch wieder runter :-D Unter Freunden besteht das Denken nicht oder zumindest weiß man, dass niemand so sehr auf Konkurrenz aus ist.
Das Fazit ist also: Schnappt euch eure Freunde und geht raus! Natürlich auch gerne zu den großen Walks, aber arbeitet mit Menschen zusammen, tauscht euch aus und verbringt eine schöne Zeit zusammen. Denn das macht die Fotografie doch auch mit aus: Sie verbindet Menschen!
An dieser Stelle vielen, vielen, wirklich ganz großen Dank an Nathalie, die als Anfängerin super mit dabei war und an Jaqueline, die sich so sehr für das Hobby begeistert, wie sich jeder für ein Hobby begeistern sollte! Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Walk mit euch und natürlich dann auch mit den anderen Mitgliedern der Gruppe!
An dieser Stelle vielen, vielen, wirklich ganz großen Dank an Nathalie, die als Anfängerin super mit dabei war und an Jaqueline, die sich so sehr für das Hobby begeistert, wie sich jeder für ein Hobby begeistern sollte! Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Walk mit euch und natürlich dann auch mit den anderen Mitgliedern der Gruppe!

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