Foto der Woche
Das Foto der Woche soll heute ein Lobgesang auf die Selbstreflektion und den Blick in alte Zeiten sein.
Denn grundsätzlich halte ich es für sehr wichtig in der Fotografie, auf alte Zeiten zurück zu schauen und sich die eigene Entwicklung zu verdeutlichen. So erinnert man sich an alte Herausforderungen, die man heute vielleicht lösen kann und hat die Möglichkeit, Fehler zu sehen, die einem damals noch nicht aufgefallen sind.
Denn grundsätzlich halte ich es für sehr wichtig in der Fotografie, auf alte Zeiten zurück zu schauen und sich die eigene Entwicklung zu verdeutlichen. So erinnert man sich an alte Herausforderungen, die man heute vielleicht lösen kann und hat die Möglichkeit, Fehler zu sehen, die einem damals noch nicht aufgefallen sind.
Und genau das habe ich letzte Woche gemacht! Beim Durchklicken meiner externen Festplatte sind sind mir die Bilder des letzten Jahres besonders ins Auge gestochen! Damals war ich äußerst begeistert von der Landschaftsfotografie und habe mich an den typischen Bildern ausprobiert. Zuvor hatte ich mich mit einem Polfilter und einem ND-Filter ausgestattet. Sie sind auch heute noch meine treuen Begleiter sind und meiner Meinung nach aus der Fotografie trotz Photoshop nicht wegzudenken, da sie mir als Fotograf die Möglichkeit geben, kreativer zu wirken und die Dinge so darzustellen, wie ich sie in diesem Moment als Fotograf sehe, das heißt sie ermöglichen es mir meine Interpretation zu schaffen, also nicht nur zu dokumentieren.
Als ich meine Bilder sah, war ich doch sehr zufrieden und habe mir überlegt, wie sinnvoll es wäre, die eine oder andere Technik einmal wieder anzuwenden. Aus diesem Grund habe ich für die letzte Woche beschlossen einmal wieder wie früher vorzugehen, mir meinen ND- und Polfilter zu schnappen und mich in die Wildnis zu wagen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie es mir bis vor 2 Jahren noch Probleme bereitet hat, brauchbare Bilder von Gewässern zu fotografieren wenn Schnee lag. Das lag daran, dass der Uferbereich bei längerer Verschlusszeit stets aus brannte.
Nun, viele Belichtungsreihen später, war ich mit der Lösung des Problems bereits sehr vertraut und musste nicht mehr nachdenken, welche Probleme mir der Schnee bereiten könnte.
Dieses Beispiel verdeutlicht in meinen Augen sehr gut wie wichtig es ist, dass man manchmal zurückschaut, sich seinen alten Fähigkeiten und Techniken bewusst wird und sie schließlich mit den neu gewonnenen Erkenntnissen verknüpft! Damit ist dieser Post auch eine kleine Aufforderung an euch, euch eure fotografischen Fortschritte der letzten Jahre vor Augen zu halten und an das zu denken, was euch damals besonders fasziniert hat. So seht ihr, wie sehr sich eure Fotografie mit der Zeit verbessert hat, wie viele Kenntnisse ihr in der Zwischenzeit bekommen habt, wie viele Erfahrungen ihr gesammelt habt und wie viele Probleme und Herausforderungen ihr dadurch lösen könnt! Ihr werdet sehen es wird euch voranbringen!
How I did it?
- Verlängerung der Verschlusszeit mit ND-Filter für fließendes Wasser im Hintergrund, hier war aber ohnehin schon kaum noch Licht im Wald, deshalb reichte der Polfilter völlig aus
- Polfilter, um Spiegelungen im Wasser zu eliminieren
- Fernauslöser, Kamera auf Stativ im Wasser
- Kamera: A77 mit 18-135mm bei 18mm
- Belichtungsreihe: 5 Bilder
- 3 ausgewählt: 1x Schnee korrekt belichtet, 1x alles andere, 1x Bach
- In Photoshop mit Ebenenmasken kombiniert (Fotografiert mehr in Belichtungsreihe)

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